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Wer kann Hilfe beantragen?

Personensorgeberechtigte haben Anspruch auf Hilfe zur Erziehung

Mit dem sperrigen Begriff “Personensorgeberechtigte” sind in der Regel die Eltern gemeint. Eltern haben einen Anspruch auf Hilfe zur Erziehung für sich und ihr Kind, wenn die Auffälligkeiten oder Probleme eines Kindes so groß werden, dass seine Entwicklung beeinträchtigt wird.

“Hilfe zur Erziehung” ist eine kommunale Leistung der Jugendämter, die im Kinder- und Jugendhilfegesetz des SGB VIII verankert ist.

Selbstzahler, die die Unterstützung von erfahrenen Familien- und Paartherapeuten suchen, jedoch keine öffentlichen Gelder beanspruchen, können uns bezüglich der Rahmenbedingungen und Kosten direkt ansprechen.

§ 27 Hilfe zur Erziehung

(1) Ein Personenberechtigter hat bei der Erziehung eines Kindes oder eines Jugendlichen Anspruch auf Hilfe, wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für seine Entwicklung notwendig und geeignet ist.

(2) Hilfe zur Erziehung wird insbesondere nach Maßgabe der
§§ 28 bis 35 gewährt. Art und Umfang der Hilfe richten sich nach dem erzieherischen Bedarf im Einzelfall; dabei soll das engere Umfeld des Kindes oder des Jugendlichen einbezogen werden.

(3) Hilfe zur Erziehung umfasst insbesondere die Gewährung pädagogischer und damit verbundener therapeutischer Leistungen. Sie soll bei Bedarf Ausbildungs- und Beschäftigungs-
maßnahmen im Sinne des § 13 Abs.2 einschließen.